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PERU & ANDENBAHN | DIE SCHATZKAMMER LATEINAMERIKAS - 21 Tage

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Zeitraum:
01.03.2020 - 31.10.2020
Preis:
ab 5695 € pro Person

Auf den Spuren der Inkas, Machu Picchu, tiefblauer Titicacasee & Andenbahn
Beeindruckende Küstenregionen, die Weite des Altiplano mit schneebedeckten Andengipfeln und verwunschener Urwald. Folgen Sie den Spuren der Inkas in Peru mit der höchsten Andenbahn der Welt über 76 Brücken, durch 105 Tunnels und mehr als 30 Zick-Zack-Kurven. Wir besuchen das größte Wildreservat der peruanischen Küste, die rätselhaften Linien von Nazca, das sagenumwobene Machu Picchu und die Inkastätten Cuzcos, den tiefblauen Titicacasee inmitten der Anden und einen der tiefsten Canyons der Welt, wo man den Flug des Kondors beobachten kann. Tauchen Sie ein in die reiche Tradition und Kultur der Inkas und ihrer Nachkommen, der Quechuas.

Panamericana - Rätzelhaftes Nazca - Arequipa, die weiße Stadt - Colca Canon, tiefster Canyon der Welt - Titicacasee - Flug des Kondors - Das Heilige Tal der Inkas - Machu Picchu - Höchste Andenbahn der Welt - Cuzco

1. Tag · Anreise nach Lima (Verpflegung im Flugzeug)
Flug von Frankfurt nach Lima (Umsteigeverbindung möglich). Ankunft am späten Abend. Transfer zum Hotel.

2. Tag · (F) City-Tour in Lima
Lima ist die Hauptstadt von Peru und damit die einzige Hauptstadt Südamerikas, die direkt am Pazifik liegt. Mit knapp 9 Millionen Einwohnern ist Lima auch die größte Stadt des Landes. Mit der nahen Hafenstadt Callao ist Lima zusammengewachsen, so dass die Metropolregion Lima die 10-Millionenmarke bereits überschritten hat. Limas Umgebung ist Küstenwüste, und trotzdem sie innerhalb der Tropen liegt, beschert der Nebel des Pazifiks der Stadt oft ein trübes feucht kühles Klima. Schon vor der Ankunft der Spanier war der Großraum von Lima das am dichtesten besiedelte Gebiet der peruanischen Küste. Der Fluss Rimác bringt ganzjährig das lebenswichtige Frischwasser aus den Anden ins Wüstental und zusammen mit der nahen Küste und dem natürlichen Hafen von Callao bot der Ort schon immer beste Lebensgrundlagen für eine menschliche Besiedlung. Im Jahre 1535 wurde Lima von dem spanischen Eroberer Francisco Pizarro unter dem Namen „Ciudad de los Reyes“ – „Stadt der Könige“ – auf einer Eingeborenensiedlung am Südufer des Rimác gegründet. Im 16. und 17. Jahrhundert war Lima das religiöse, wirtschaftliche und politische Zentrum der spanischen Kolonien in Südamerika. Erdbeben sowie ein unkontrollierter Zuzug von armen Menschen in die Randgebiete der Stadt stellten Lima vor extreme Herausforderungen.
Lima ist heute ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum von Peru mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Museen und Baudenkmälern. Die Altstadt von Lima wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Sie besichtigen am Vormittag das Altstadtzentrum der peruanischen Hauptstadt. Dabei besuchen Sie die Plaza San Martín sowie die Plaza de Armas mit der Stadtkathedrale und den typischen Holzbalkonen. Am Mittag erkunden Sie das Museo de Oro, das mit seinen außerordentlichen Funden berühmte Goldmuseum.

3. Tag · (F) Von Lima nach Paracas, ca. 270 km
Mit dem Bus verlassen Sie auf der berühmten „Panamericana Sur“ die Hauptstadt und gelangen über die Randgebiete der Metropole in die Küstenwüste Perus. Schließlich erreichen Sie das Küstenstädtchen Paracas nahe der Paracas-Halbinsel. Von hier aus startet am nächsten Morgen der Ausflug zu den Islas Ballestas. Nach Eintreffen im Hotel steht der verbleibende Nachmittag zur freien Verfügung.

4. Tag · (F) Islas Ballestas und auf der »Panamericana« nach Ica, ca. 100 km
Heute unternehmen Sie eine Boots-Exkursion zu den vorgelagerten Inseln Ballestas. Hier können Sie im größten Wildreservat der peruanischen Küstenregion unzählige Vogelarten wie z. B. Tölpel, Pelikane, Kormorane und mit etwas Glück sogar Humboldt-Pinguine und Seelöwenkolonien beobachten. Am Nachmittag bringt Sie die Fahrt auf der berühmten „Panamericana Sur“ nach Ica und zu der in hohen Sanddünen gelegenen Oase Huacachina. Die Dünen zählen mit einer Höhe von ca. 100 Metern zu den größten des Landes.
Die Wüstenoase wird von einem unterirdischen Fluss aus den Anden gespeist, der mineralhaltiges Wasser mit sich führt und das Wasser lange Zeit als Heilbad nutzbar machte. Wegen des gestiegenen Wasserverbrauches fiel der See 1988 trocken. Daraufhin wurden Rohrleitungen verlegt, über die zusätzliches Wasser aus Ica zugeführt wird.

5. Tag · (F) Rätselhaftes Nazca, ca. 170 km
Weiter Richtung Süden führt die Reise nach Nazca. Der Ort wurde berühmt wegen seiner riesengroßen und rätselhaften Wüstenscharrbilder. Die Nazca-Linien, die von der gleichnamigen Kultur etwa 200 bis 700 nach Christus erschaffen wurden, wurden erst in den 1920er Jahren, als die ersten Fluglinien über die Nazca-Ebene flogen, wiederentdeckt. Optional können Sie hier einen Rundflug über die nur aus der Luft wirklich sichtbaren Nazca-Linien unternehmen. Anschließend bringt Sie ein Ausflug zum etwas außerhalb gelegenen Gräberfeld von Chauchilla (700 n. Chr.). Viele Jahre lang wurde der Friedhof von Chauchilla von Schatzsuchern geplündert, und sie haben all die Schätze, die seit Jahrhunderten in den Gräbern der Mumien lagen, geraubt.
Die Grabräuber ließen lediglich die Leichname zurück, die noch heute in ihren über das ganze Gebiet verteilten Gräbern liegen. Es ist der einzige archäologische Ort in Peru, an welchem alte Mumien zusammen mit bis zu 1.000 Jahre alten Artefakten in ihren Originalgräbern gesehen werden können.

6. Tag · (F) Nazca - Arequipa, ca. 570 km
Nach dem Frühstück steht heute eine beeindruckende Busfahrt auf der „Panamericana Sur“ weiter nach Arequipa bevor. Über die Hochebene der Wüste führt die Strecke direkt an den Pazifik mit grandiosen Ausblicken entlang der Steilküste. Schließlich schwenkt die Straße wieder Richtung Berge und führt aufwärts nach Arequipa auf 2.235 Meter Höhe. Nach Ankunft im Hotel steht der restliche Nachmittag zur freien Verfügung.

7. Tag · (F) Arequipa, die weiße Stadt
Die Küste des Pazifik liegt nur 75 km Luftlinie entfernt und beschert Arequipa das ganze Jahr über ein mildes und sonniges Klima. Beherrscht wird die Stadt durch die Vulkane in der nahen Umgebung – den 5.822 Meter hohen kegelförmigen Misti, den 6.057 Meter hohen Chachani und den kleineren und entfernteren Picchu Picchu. Die UNESCO erklärte im Jahr 2000 das Stadtzentrum von Arequipa zum Weltkulturerbe. Die Herkunft des Beinamens „die weiße Stadt“ bezieht sich auf das weiße Sillar-Gestein vulkanischen Ursprungs, mit dem viele der alten historischen Gebäude im Zentrum Arequipas erbaut wurden.
Heute erkunden Sie Arequipa und besichtigen die Kathedrale an der Plaza de Armas ebenso wie das Kloster Santa Catalina. Das Kloster gilt als eines der wichtigsten religiösen Bauwerke aus der Kolonialzeit. Bei der Jesuitenkirche La Compañia ist die Vermischung des europäischen Barock mit der Phantasie der indigenen Erbauer beispielhaft vermischt und ergibt den sogenannten Mestizenstil. Arequipa ist auch berühmt für seine gute vielfältige Küche.

8. Tag · (F/M/A) Tiefster Cañon der Welt, Colca Cañon, 170 km
Die heutige Weiterfahrt führt durch fantastische Landschaft hoch hinauf ins Andenhochland. Unterwegs können Sie verschiedene Vogelarten sowie Vicuñas und Alpacas vor grandioser Vulkankulisse beobachten. Schließlich erreichen Sie den Cañon de Colca mit der Provinzhauptstadt Chivay. Die Schlucht ist – je nachdem ob man vom höchsten Berggipfel nahe der Schlucht aus bis zum Río Colca misst oder vom Rand der Schlucht – 3.269 Meter, bzw. 1.200 Meter tief. Der Grand Canyon misst etwa 1.800 Meter. Damit ist der Cañon del Colca einer der tiefsten Canyons der Welt.
Die oberen Hänge des Cañon de Colca sind vielfach von menschlicher Hand zu Terrassen strukturiert, viele davon schon mehrere hundert Jahre alt, die die heutigen Bewohner nach wie vor für ihre effiziente Landbebauung verwenden. Diese Terrassenstrukturen gaben dem Gebirgszug der Anden seinen Namen. Nach der Ankunft in Ihrer traumhaft gelegenen Unterkunft können Sie sich in den warmen hauseigenen Thermalbädern erholen oder einen Spaziergang machen.

9. Tag · (F/M) Cruz del Condor - Puno/Titicacasee, ca. 500 km
Früh am Morgen fahren Sie zu dem auf 3.700 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt Cruz del Condor mit einem atemberaubenden Ausblick in die Colca Schlucht.
Die 2-3 Meter messende Flügelspannweite der Kondore ist geradezu dafür prädestiniert, um die erste schwache Morgenthermik zu nutzen und von ihren Schlaf- und Brutplätzen sich langsam nach oben tragen zu lassen. Männliche, ausgefärbte Andenkondore sind mächtige, schwarze Greifvögel mit an der Oberseite deutlich weißen Handschwingen und Deckfedern und einer weißen Halskrause, die den nackten, rötlichbraunen Kopf vom Rumpf absetzt. Ein wulstiger Kamm bedeckt die Kopfoberseite. Sie sind mit bis zu 15 Kilogramm die schwersten Greifvögel und zählen zu den wenigen Vögeln, deren Spannweite über drei Meter betragen kann. Die Weibchen sind kleiner, oft wesentlich leichter, gleichen in der Färbung jedoch den Männchen. So wie auch die dunkelbraun gefärbten Jungvögel weisen sie keinen Kamm auf. Sie können diese majestätischen Flugakrobaten mit etwas Glück beim Kreisen unter- und oberhalb des Canyonrands beobachten. Anschließend kurze Besichtigung kolonialer Städte und Tempel von Yanque, Coporaque, Achoma oder Maca sowie Weiterfahrt nach Puno.

10. Tag · (F/P) Schwimmende Inseln - Islas Urus und Isla Sillustani
Am Morgen unternehmen Sie eine Bootstour auf dem Titicacasee zu den berühmten schwimmenden Schilfinseln der Urus. Das Volk der Uru oder Uro ist seit 1958 ausgestorben. Trotzdem versuchen die Nachfahren einen Teil der Uru-Kultur zu erhalten. Sie nannten sich früher Kot-Suns – „Seemenschen“ – und galten als das wildeste Volk im Inkareich.
Da sich die Urus bei kriegerischen Auseinandersetzungen immer auf ihre Schilfinseln im Titicacasee zurückzogen, konnten sie von den Inkas nie unterworfen werden. Die Hälfte aller Familien hat sich mittlerweile auf dem Festland niedergelassen. Die andere Hälfte pendelt zwischen den Inseln und dem Festland. Die meisten der Boote im Hafen von Puno gehören den Familiengemeinschaften der Uru, wobei Holz-, Kunststoff- und Motorboote die ursprünglichen Totoraboote verdrängt haben. Diese Schilfboote wurden früher zum Fischfang benutzt. Neben dem Fisch- und Vogelfang dienten die Schilfstengel den Uru früher auch als Nahrungsmittel. So konnten sie ohne Ackerbau überleben und blieben damit weitestgehend autark auf dem Titicacasee.
Am Nachmittag Besuch der Halbinsel Sillustani rund 30 km nordwestlich von Puno am kleinen Umayo-See mit den geheimnisvollen Chullpas. Diese Grabtürme gehören sicherlich zu den faszinierendsten Nicht-Inka-Sehenswürdigkeiten, die Peru zu bieten hat. Unweit des Titicaca-Sees bestattete das Volk der Colla – einem Volk der Aymara – noch vor der Zeit der Inka ihre Könige in monumentalen Steintürmen an diesem Ort. Man kann sich die Verwunderung der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert gut vorstellen, als sie die Ufer des berühmten Lago Titicaca erkundeten: Da hauste die damalige Bevölkerung Perus in einfachen Hütten aus Lehmziegeln und Stroh und baute andererseits für ihre Toten gewaltige Grabtürme aus Stein. Wann diese Grabstätten errichtet wurden, ist nicht genau bekannt, Forscher schätzen ihre Entstehung jedoch um etwa 1.000 nach Christus.

11. Tag · (F/M) Puno - Ruinenstätte Racqui - La Raya-Pass - Cuzco, ca. 400 km
Am Morgen Fahrt mit dem Bus von Puno nach Cuzco. Zunächst führt die Reise über das Andenhochland vorbei an der majestätischen Andenkordilliere bis zur Ruinenstätte von Racqui. Der heilige Tempel von Racqui war dem Gott Wiracocha geweiht und wurde vom Inka Pachacutec erbaut.
Nach einem Mittagessen geht die Fahrt weiter über das Altiplano und mit Glück sehen Sie Vicuñas und Lamas. Auf dem La Raya-Pass in 4.317 Meter Höhe wird die Wasserscheide zwischen Hochland und Amazonasgebiet erreicht. Einen weiteren Stopp ist die schöne, von den Jesuiten erbaute Barockkirche von Andahuaylillas, wert. Beeindruckend sind der vergoldete Altar, die Fresken und die Gemälde mit Beispielen der Verquickung indianischer Kunst und christlicher Darstellung. Die Kirche wird auch als „Sixtinische Kapelle Südamerikas“ bezeichnet. Eintreffen in Cuzco am Abend.

12. Tag · (F) Cuzco und seine Sehenswürdigkeiten
Das 320.000 Einwohner starke Cuzco liegt auf 3.400 Metern und ist heute die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Der Sage nach soll die Hochebene um Cuzco schon in grauer Vorzeit vom Urvolk der Tampus bewohnt gewesen sein. Sie sollen in der Mythologie der Quechua-Indianer die ersten Menschen auf der Erde gewesen sein. Geschichtlich nachgewiesen ist, dass die Inkas die Stadt im 11. Jahrhundert gegründet haben und sie zu ihrem strategischen sowie spirituellen Machtzentrum ausbauten. Dies spiegelt sich bereits im Namen der Stadt wider: Cuzco (= Qusqu) bedeutet in der Quechua-Sprache nichts anderes als "Nabel der Welt“.
Bis zu Túpac Yupanqui, dem 10. Inka-Herrscher, war Cuzco die uneingeschränkte Hauptstadt des mächtigen Inkareiches. Unter seiner Führung erreichte das Inkareich auch seine größte Ausdehnung. Als geschickter Staatsmann beorderte er Würdenträger, Künstler und Denker der unterlegenen Stämme aus dem gesamten Reich nach Cusco. Dies sorgte nicht nur für innere Ruhe, sondern förderte auch die stete Weiterentwicklung. Trotz des kolonialen Stempels, den die Eroberer im 16. Jahrhundert der Stadt aufdrückten, spiegelt kein Ort in Peru die Inkazeit mehr wieder als Cuzco. Koloniale Paläste stehen auf den Grundmauern alter Inkabauten, und an jeder Ecke erzählt die Vergangenheit Geschichten. Erkunden Sie die beeindruckenden und malerischen Stadtviertel von Cuzco bei einer Stadtführung. Ihr Rundweg zeigt Ihnen den Plaza de Armas, die Kathedrale und das Kloster Santo Domingo.
Anschließend besichtigen Sie die verschiedenen Inkastätten Quenko, Tambomachay, Puca Pucara und die beeindruckende Festung von Sacsayhuamán in der nahen Umgebung der Stadt.

13. Tag · (F/M) Das »Heilige Tal der Inkas«
Nach dem Frühstück beginnt der heutige Tagesausflug ins Valle Sagrado, das sogenannte „Heilige Tal der Inkas“. Das Heilige Tal wurde von den Inka wegen seiner fruchtbaren Böden verehrt. Sie besiedelten das Tal und betrieben Ackerbau an den steilen Hängen. Festungsanlagen sollten die „Kornkammer der Inkas“ vor unliebsamen Besuchern schützen und geben noch heute Zeugnis von ihrer strategischen sowie spirituellen Wichtigkeit.
Auf der Fahrt zum Urubambatal besichtigen Sie die Kirche und den beschaulichen Marktplatz von Chinchero. Staunen Sie über die beeindruckenden Inkaruinen von Ollantaytambo und streifen Sie durch die engen Gassen des Ortes. Ollantaytambo ist das einzige verbliebene Beispiel für Stadtplanung aus der Inka-Zeit, Häuser und Inka-Terrassen der Stadt befinden sich noch in ihrem ursprünglichen Zustand. Ein weiterer Stopp zeigt Ihnen das kleine Dorf Pisac mit seinem farbenfrohen Marktplatz unterhalb riesiger Terrassenanlagen. Am Abend Rückkehr nach Cuzco.

14. Tag · (F/M) Zugfahrt »Auf den Spuren der Inkas«
Den Inkaspuren folgen Sie heute mit der romantischen Zugfahrt nach Machu Picchu. Die Schmalspurbahn führt durch das fruchtbare Tal des Río Urubamba nach Aguas Calientes. Per Bus geht es weiter nach Machu Picchu, der einzigartigen Zufluchtsstätte der Inkas. Die „verschollene Stadt“ ist für viele Peru-Reisende der Höhepunkt Ihrer Tour. Die Inkas erbauten die Stadt im 15. Jahrhundert in 2.430 Metern Höhe auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des Machu Picchu in den Anden über dem Urubambatal. Die Stadt galt für lange Zeit als Verschollen, als offizieller Zeitpunkt für die Wiederentdeckung wird das Jahr 1911 angegeben.
Bei einer ausgiebigen Führung durch die Anlage erfahren Sie viel Wissenswertes über diesen wirklich besonderen Ort. Anschließend haben Sie noch Zeit, um in Ruhe alles auf sich wirken zu lassen. Sicherlich können auch Sie sich der einzigartigen Anziehungskraft Machu Picchus nicht entziehen, denn das Zusammenspiel von Natur und Architektur breitet sich hier in einer sagenhaften Harmonie aus. Am Nachmittag Rückfahrt mit dem Zug nach Cuzco.

15. Tag · (F) Flug nach Lima
Am Vormittag fliegen Sie von Cuzco zurück nach Lima und beziehen dort das Ihnen bereits bekannte Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und lädt zu einem Spaziergang ein.

16. Tag · (F/M) Fahrt mit der »Höchsten Andenbahn der Welt«
Das heutige Programm bietet Eisenbahnromantik pur! Eine 9-stündige Fahrt mit der höchsten Andenbahn der Welt von Lima nach Huancayo steht Ihnen bevor. Auf dem Weg über die Andenkordilliere wird der höchste Punkt der Fahrt auf 4.818 Metern erreicht. Unterwegs passieren Sie 26 Bahnhofsstationen, fahren über 61 Brücken, durch 67 Tunnel und gelangen nach 22 Zick-Zack-Steigungen das Tagesziel im Valle de Mantaro – die Stadt Huancayo. Spannend während der Fahrt ist die Veränderung der Landschaft beginnend im wüstenhaften Küstentiefland um Lima und dann immer weiter höher in grünere Regionen bis hin zur Schneegrenze unterhalb der Andengipfel.

17. Tag · (F/M) Tagesausflug in das Valle Mantaro
Nach der gestrigen anstrengenden Zugfahrt steht heute ein gemütlicher Tag in der Umgebung von Huancayo an. Die Stadt liegt auf 3.259 Metern Höhe im fruchtbaren grünen Flusstal des Mantaro. Der Río Mantaro entspringt am Junín-See im Nordwesten und verläuft in südöstliche Richtung. Das Valle del Mantaro ist die wichtigste Nahrungsquelle für die peruanische Hauptstadt Lima. Er passiert die Städte La Oroya, Jauja und Huancayo, deren historische Zentren und traditionsreiche Märkte Sie heute besuchen werden.

18. Tag · (F) Zugfahrt von Huancayo nach Huancavelica
Die Weiterfahrt mit dem Andenzug nach Huancavelica wird auf diesem Teilstück „El Tren Macho“ genannt. Sie führt über 15 Brücken und durch 38 Tunnel entlang des Río Mantaro und des Río Ichu (Dauer etwa 7 Stunden). Gemütlich geht es durch einsame, wildromantische Gebirgstäler, fast immer entlang eines Flusses oder Baches und unterhalb von stolzen mächtigen Bergen. Der Zug schmiegt sich an die grünen Hänge, führt durch tiefe Schluchten und passiert eine weitere Brücke. An nahezu jeder Haltestelle steigen ein paar Straßenverkäufer zu, die warmes Essen und Getränke anbieten. Schließlich wird auf 3.676 Metern Höhe das verschlafene Provinzstädtchen Huancavelica erreicht. Insgesamt klettert der Zug auf der Strecke von Huancayo nach Huancavelica über 600 Höhenmeter aufwärts. Am Nachmittag Rückfahrt mit dem Bus nach Huancayo.

19. Tag · (F) Von Huancayo nach Lima, ca. 450 km
Von Huancayo geht es mit dem Bus zurück nach Lima. Wieder fahren Sie durch die eindrucksvolle Landschaft und kommen von den Bergen zurück in die Küstenebene von Lima. Mit diesem letzten Abend in Südamerika geht eine sicherlich eindrucksvolle Peru-Reise zu Ende.

20. Tag · (F) Beginn der Rückreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug.

21. Tag · Ankunft in Deutschland

-Programmänderungen vorbehalten-

Flüge
Die Langstreckenflüge werden mit Lufthansa Star Alliance oder einer gleichwertigen Fluggesellschaft vorgenommen. Inlandsflüge mit der renommierten LAN Airlines oder gleichwertig. Bitte beachten Sie, dass Änderungen seitens der Fluggesellschaften auch kurzfristig möglich sind.

Einreisebestimmungen
Es ist ein Reisepass erforderlich, der mindestens sechs Monate ab Einreise gültig sein muss. Touristen können sich grundsätzlich bis zu 90 Tage pro Halbjahr in Peru aufhalten. Die vorherige Beantragung eines Visums ist für einen touristischen Aufenthalt nicht erforderlich. Bei Einreise über den Flughafen Lima ist eine Einreisekarte obligatorisch und wird im Flugzeug verteilt. Ihre Reiseleitung ist bei der Ausfüllung des Formulars behilflich. Bitte beachten Sie, dass sich die Einreisebestimmungen jederzeit auch kurzfristig ändern können.

Verpflegung
Die eingeschlossenen Mahlzeiten haben wir tageweise angegeben (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen, P=Picknick).
In Peru werden in Restaurants gute und günstige Mittag- und Abendessen angeboten. Ihre Reiseleiterin gibt Ihnen Tipps. Rechnen Sie zwischen US$ 10,- bis US$ 20,- je Essen.

Gesundheit
Für Reisen nach Peru wird ein ausreichender, weltweit gültiger Versicherungsschutz mit zuverlässiger Reiserückholversicherung empfohlen. Impfungen sind nicht vorgeschrieben, die Erforderlichkeit von Impfschutz und Prophylaxe sollte aber im Voraus mit Ihrem Hausarzt geprüft werden. Empfohlen wird eine Überprüfung der Polioimpfung sowie Tetanus und Diphterie. Außerdem sollte ein gutes Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen mitgeführt werden.

Malaria
Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

Ihre Reiseleiterin
Seit über 30 Jahren kennt und liebt sie den Kontinent, spricht fließend Spanisch und Portugiesisch. Vor 25 Jahren begann sie mit der Organisation, Durchführung und Reiseleitung von Gruppenreisen durch alle Länder Südamerikas. Mit ihr sind Erlebnisse am Rande der üblichen Route garantiert – lassen sie sich anstecken von der persönlichen Begeisterung einer Insiderin.
 

  • Flug von Frankfurt nach Lima und zurück mit Lufthansa Group in der Economy Class oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • Inlandsflug von Cuzco nach Lima mit einer renommierten südamerikanischen Fluggesellschaft
  • Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren, Luftverkehrsabgabe, Kerosinzuschlag (Stand 01/2019)
  • 19 Übernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer in ausgesuchten Hotels der Mittelklasse
  • 7 Mittagessen, 1 Picknick, 1 Abendessen
  • Alle Transfers während der Rundreise
  • Ausflug Machu Piccu mit Zugfahrt Poroy-Aguas Calientes-Poroy
  • Zugfahrten mit der Andenbahn Lima-Huancayo & Hunacayo-Huancavelcia
  • Eintrittskarten für die Besichtigungen
  • Reisebegleitung ab/bis Frankfurt durch Martina Ehrlich
  • Führungen und Besichtigungen durch Deutsch sprechende örtliche Reiseleiter
  • Ausführliche Reiseunterlagen

 

zubuchbare Optionen / Ermäßigungen

  • Einzelzimmerzuschlag ab:
    800 €
  • Rundflug Nazca (ca. 30 Minuten) ab:
    120 €

Alle Hotels haben sich auf dieser Reise bereits viele Male bewährt.
Lima, La Hacienda (2 Nächte)
Paracas, Hacienda Bahia Paracas (1 Nacht)
Ica, Hotel Vinas Queirolo (1 Nacht)
Nazca, Hotel DM Nazca (1 Nacht)
Arequipa, Hotel San Augustin Posada del Monasterio (2 Nächte)
Colca Cañon, Colca Lodge (1 Nacht)
Puno, Xima Puno (2 Nächte)
Cuzco, San Augustin Dorado (4 Nächte)
Lima, La Hacienda (1 Nacht)
Huancayo, Hotel Presidente (3 Nächte)
Lima, La Hacienda (1 Nacht)

Oder vergleichbare Hotels.

Veranstalter: Gruppenvision, eine Marke von Schlienz-Tours GmbH & Co.KG
Es gelten die Reisebedingungen des Veranstalters.

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